Durch den immer größer werdenden Einfluss der Digitalisierung und Automatisierung in der heutigen Gesellschaft steigt auch der Bedarf an polymergebundenen Magneten. Unter anderem durch den Ausbau der Elektromobilität und der Entwicklung hin zur Industrie 4.0 wächst der Markt dieser Magnete sehr stark. Diesen Trend möchte Veekim nutzen, um den Sprung zu einem ernstzunehmenden Betrieb mit Großserienproduktion zu schaffen.

Die großen Aufträge der Automobilindustrie konnten bisher leider auf Grund der geringen Produktionsfläche nicht bedient werden, was an der Weiterentwicklung des Unternehmens hinderlich war. Deshalb stellte sich bereits innerhalb des ersten Jahres am Standort Wismar heraus, dass eine Vergrößerung der Produktion notwendig wird, um das Unternehmen voran zu bringen. Nach eingehender Recherche wurde die Geschäftsleitung auf die Gemeinde Hodenhagen aufmerksam. Bedingt durch die bevorstehende Schließung eines Unternehmens in Hodenhagen, welches ebenfalls Produkte im Spritzgussverfahren herstellt, sind zu Beginn des Jahres 2019 qualifizierte Facharbeiter verfügbar geworden. Dies war eine ideale Voraussetzung für die Veekim AG, Fachpersonal zu übernehmen. Außerdem liegt die Gemeinde Hodenhagen logistisch sehr günstig.

Am neuen Standort in Hodenhagen wurde eine bestehende Werkshalle mit einer Lager- und Produktionsfläche von ca. 12.000qm erworben. Dort wurde eine eigener Werkzeugbau, eine eigene Compoundierung. Qualitätsprüfung und kaufmännische Geschäftsfläche eingerichtet. Zur Investition zählte auch die Anschaffung der benötigten Maschinen und die Ausstattung der Betriebsstätte, um die Serienproduktion zu gewährleisten.